LV-Camp steht vor der Tür: Mch doch selber! Freiräume entdecken, schaffen erobern!

In Hamburg sind noch Ferien und es fühlt sich schon fast wie Sommer an! Alle Aktiven des Landesverbandszeltlager über Pfingsten schwitzen schon bei der Vorbereitung: Gruppenstunden planen, Workshops vorbereiten, Material für Neigungsgruppen auf die Listen schreiben, Mengenberechnung für den Menüplan machen, Packliste vervollständigen…. Es wird groß und bunt auf Föhr!

 

SoSch: Thesen am Tresen: Gegen den „Tag der deutschen Zukunft“

Deutsche Patrioten in Goslar feiern dieses Jahr zum zehnten Mal den „Tag der deutschen Zukunft“ und wollen ein „Signal gegen Überfremdung“ setzen. Wir setzen ein Signal gegen Rechtspopulismus! Beim SoSch reden wir über Maßnahmen und Möglichkeiten zur Mobilisierung. Wie verhalten wir uns?

Freitag | 4. Mai | 18.30h | Ottensener Hauptstraße 38 |

Warum?!
Eine kritische Auseinandersetzung mit der Zustand dieser Gesellschaft ist für uns nicht nur ein Hobby, sondern ein wichtiger Bestandteil unseres Kampfes für eine bessere Welt. Weil sowohl das Verstehen als auch das Ändern dieser Gesellschaft allein nicht gut funktionieren kann, tun wir uns zusammen. Wir wollen gemeinsam diskutieren, verstehen, nachdenken, Fragen stellen und dabei auch noch viel Spaß haben. Genau das soll beim SOSCH, dem Sozialistischen Schnack passieren: Hier werden mehr oder weniger steile Thesen am Tresen vertreten und diskutiert, neue Menschen besser und neu kennengelernt und Pläne für die Revolution geschmiedet. Jeder derdie mit uns für eine bessere Welt streiten will ist willkommen. Es ist kein Vorwissen nötig und für Getränke ist gesorgt.

 

Die VeranstalterIn behält sich nach § 6 VersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen. Dazu gehört, Personen, die rechtsextremen Parteien oder anderen rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Der 1. Mai steht vor der Tür!

Der einzige Feiertag für linke politische Leute steht an und wir sind schon voller Vorfreude und im Vorbereitungsstress. Wie jedes Jahr wollen wir gerne alle zusammen auf der 1.Mai Demo im Jugendblock für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, gegen Diskriminierung, Unterdrückung und Ausbeutung – Kurz: Für ein gutes Leben für alle demonstrieren. Dafür Treffen wir uns um 11 Uhr auf der DGB-Kundgebung an der U/S  Ohlsdorf – bei der Falkenfahne.

Danach machen bei der Abschlusskundgebung das Kinderfest mit Infostand. Kommt vorbei – haltet einen Schnack – informiert euch!

Freundschaft!

Gegen rassistische Gewalt und die Gleichsetzung von Links und Rechts! Zu den Anfeindungen gegen unsere Bundesvorsitzende Jana Herrmann

AfD-Jugend, Junge Union und Facebook-User*innen diffamieren Falken-Vorsitzende Jana Herrmann als Verharmloserin von Linksextremismus. Wir Falken stellen nochmals klar: Die Extremismustheorie als Modell der Gleichsetzung von linkem Aktivismus und rassistischer Gewalt ist weiterhin abzulehnen.

Um den Unterschied zu markieren, zitieren wir hier gerne das Känguru, hat es doch den Unterschied auf die Aussage „Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied“ schon präzise ausgeführt: „Doch, doch […] die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos ist schlimmer, denn es hätte meines sein können.“ [Die Känguru-Offenbarung, Track 7]. Bittere Realität.

Zur Pressemitteilung unseres Bundesverbandes.

 

ThUg Magazine Theorie & Ungeduld – ein neues Debattenorgan

Bundesweit haben sich einige Falken-Gliederungen zusammengetan, um eine neue Theorie-Zeitschrift, die als Debattenorgan für Aktive der Sozialistischen Jugend fungieren soll, zu gründen. Ziel ist die Reflexion unserer pädagogischen und politischen Praxis. Jedes Mal wird es einen Themenschwerpunkt geben, der in Form von Artikeln und Rezensionen bearbeitet wird.

Der Landesverband Hamburg hat die Redaktion für die 3. Ausgabe übernommen. Themenschwerpunkt wird sein:

Zur Bedeutung von Solidarität für sozialistische Praxis. Theoretische Reflexionen auf Bildung und Politik

Solidarität ist ein zentraler Begriff in der linken Bewegung und auch bei den Falken. Im Gegensatz zu seinen historisch-inhaltlichen „Verbündeten“, der Freiheit und der Gleichheit, hat Solidarität ziemlich lange eher ein Schattendasein gefristet. In der letzten Zeit jedoch scheint der Begriff ein gewisses Comeback zu erleben. Solidarität ist auch ein Begriff aus der Zeit der bürgerlichen Revolution (als ‚Brüderlichkeit‘ z.B. der französischen Revolution), der dort und in der Folge stark durch die Arbeiter_innen-Bewegung geprägt wurde. Zudem spielte und spielt er in der Praxis der Sozialistischen Jugend ein zentrale Rolle.Den Begriff Solidarität zu schärfen und die politische Auseinandersetzung und pädagogische Praxis der Falken zu stärken, ist das Ziel des Themenschwerpunktes.

Den Aufruf zu Beiträgen und weitere Infos findet ihr hier: ThuG_Call for Papers_Solidarität_final_extend

Und hier Artikel der anderen Ausgaben: http://thugmag.blogsport.de/

 

SOSCH – neue Veranstaltungsreihe!

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Verfasstheit dieser Gesellschaft ist für uns nicht nur ein Hobby, sondern ein wichtiger Bestandteil unseres Kampfes für eine bessere Welt. Weil sowohl das Verstehen als auch das Ändern dieser Gesellschaft allein nicht gut funktionieren können, tun wir uns zusammen und diskutieren, denken nach und haben dabei auch noch viel Spaß miteinander. Genau das soll beim SoSch, dem Sozialistischen Schnack passieren: Hier werden mehr oder weniger steile Thesen am Tresen vertreten und diskutiert, sich kennengelernt und Pläne für die Revolution geschmiedet. Jede*r der*die mit uns für eine bessere Welt streiten will ist willkommen, es ist kein Vorwissen nötig. Und für Getränke ist gesorgt!

SoSch_Postkarte_Flyer2

weitere Infos unter https://www.falken-hamburg.de/event/sosch/

Keine Gewalt durch die Polizei bei G-20?

Die Proteste zum G-20-Wochenende sind eine Weile her, doch beruhigen wollen wir uns nicht. In einem ersten Schritt haben die Falken NRW ihre Feststellungsklage gegen die Stadt Hamburg gewonnen: Das Gericht stellt fest, dass die Ingewahrsamnahme (fast) eines ganzen Reiesebuses, der zur Demo am Samstag wollte, nicht rechtmäßig war.  https://www.falkennrw.de/feststellungsklage

Ein erster Schritt in Richtung rechtlicher Legitimierung der Proteste!

 

 

G20-Proteste unterstützen – Versammlungen ermöglichen!

Der Landesjugendring Hamburg ruft seine Mitgliederverbände dazu auf ihre Räumlichkeiten (Jugendhäuser, Kirchengemeindeflächen, Gruppenräume…) im Falle eines Verbots der Camps kurzfristig für junge Menschen zu öffnen. Alle Verbände prüfen bis zum 30.06.17 welche ihrer Räumlichkeiten dafür in Frage kommen könnten.

Der Landesjugendring veröffentlicht eine kurze Position zu der derzeitigen Situationen der Proteste zu G20 in der es um folgendes geht:

Zehntausend Menschen werden sich an den vielfältigen Protesten rund um den geplanten G20-Gipfel in Hamburg (7. und 8.7.2017) beteiligen, um ihr Recht auf Versammlungsfreiheit und auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen. Diese Rechte dürfen in einem demokratischen Staat in keiner Weise eingeschränkt werden – sie müssen im Gegenteil gerade dann geachtet und gefördert werden, wenn eine selbsternannte und nicht demokratisch legitimierte Elite wie die G20-Staaten zusammenkommen, um über weltpolitische Anliegen zu debattieren und Entscheidungen über die Köpfe Anderer hinweg zu treffen.

Der Landesjugendring spricht sich gegen die Handlungsstrategie der Stadt Hamburg als Ausrichterin des G20-Gipfels aus. Legitimierte Proteste sind nicht nur zu dulden, sondern es ist auch Sorge dafür zu tragen, dass die Rahmenbedingungen dazu geschaffen werden, welche die Äußerung von vielfältigen Protestformen ermöglichen. Dazu gehört auch, den Zehntausenden Menschen, die in der Woche des G20-Gipfels nach Hamburg kommen, eine geeignete Unterkunft zu bieten, damit sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen können.

Die beiden geplanten Dauerkundgebungen im Stadtpark und im Volkspark sind Zeichen von gelebter Solidarität und einer demokratischen und politischen Meinungsäußerung, die zudem eine Unterbringung der anreisenden G20-Protestierenden sicherstellen. Die Vollversammlung unterstützt diese Versammlungen, bei denen auch Jugendverbände und andere Organisationen junger Menschen beteiligt sind, und appelliert an die Entscheidungsträger, diese nicht zu verbieten und zu illegalisieren. Sollten die Versammlungen verboten werden, werden nicht weniger Protestierende nach Hamburg kommen – sie werden aber ihre Zelte in der ganzen Stadt verteilt aufbauen, um ihre Rechte wahrzunehmen.