G20-Proteste unterstützen – Versammlungen ermöglichen!

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Der Landesjugendring Hamburg ruft seine Mitgliederverbände dazu auf ihre Räumlichkeiten (Jugendhäuser, Kirchengemeindeflächen, Gruppenräume…) im Falle eines Verbots der Camps kurzfristig für junge Menschen zu öffnen. Alle Verbände prüfen bis zum 30.06.17 welche ihrer Räumlichkeiten dafür in Frage kommen könnten.

Der Landesjugendring veröffentlicht eine kurze Position zu der derzeitigen Situationen der Proteste zu G20 in der es um folgendes geht:

Zehntausend Menschen werden sich an den vielfältigen Protesten rund um den geplanten G20-Gipfel in Hamburg (7. und 8.7.2017) beteiligen, um ihr Recht auf Versammlungsfreiheit und auf freie Meinungsäußerung wahrzunehmen. Diese Rechte dürfen in einem demokratischen Staat in keiner Weise eingeschränkt werden – sie müssen im Gegenteil gerade dann geachtet und gefördert werden, wenn eine selbsternannte und nicht demokratisch legitimierte Elite wie die G20-Staaten zusammenkommen, um über weltpolitische Anliegen zu debattieren und Entscheidungen über die Köpfe Anderer hinweg zu treffen.

Der Landesjugendring spricht sich gegen die Handlungsstrategie der Stadt Hamburg als Ausrichterin des G20-Gipfels aus. Legitimierte Proteste sind nicht nur zu dulden, sondern es ist auch Sorge dafür zu tragen, dass die Rahmenbedingungen dazu geschaffen werden, welche die Äußerung von vielfältigen Protestformen ermöglichen. Dazu gehört auch, den Zehntausenden Menschen, die in der Woche des G20-Gipfels nach Hamburg kommen, eine geeignete Unterkunft zu bieten, damit sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen können.

Die beiden geplanten Dauerkundgebungen im Stadtpark und im Volkspark sind Zeichen von gelebter Solidarität und einer demokratischen und politischen Meinungsäußerung, die zudem eine Unterbringung der anreisenden G20-Protestierenden sicherstellen. Die Vollversammlung unterstützt diese Versammlungen, bei denen auch Jugendverbände und andere Organisationen junger Menschen beteiligt sind, und appelliert an die Entscheidungsträger, diese nicht zu verbieten und zu illegalisieren. Sollten die Versammlungen verboten werden, werden nicht weniger Protestierende nach Hamburg kommen – sie werden aber ihre Zelte in der ganzen Stadt verteilt aufbauen, um ihre Rechte wahrzunehmen.

Wir suchen eine*n Bildungsreferent*in ab 1.10.2017!

Die Sozialistische Jugend – Die Falken Hamburg sucht zum 1.10.2017

Jugendbildungsreferent*in

in Teilzeit (19,5 Std./Woche) befristet für 2 Jahre

Aufgaben:

  • Planung und Durchführung von Seminaren in der Jugendbildung und der Aus- und Fortbildung von Jugendgruppenleiter*innen
  • Zusammenarbeit mit jungen Ehrenamtlichen und einem kleinen Büroteam
  • Büroorganisation

Erwartungen:

  • abgeschlossenes Studium im Bereich (Sozial-)Pädagogik / Sozialwissenschaft
  • Erfahrungen in der politischen Kinder- und Jugendbildung / Jugendarbeit
  • Motivation, sich in einem selbstorganisierten und politischen Kinder- und Jugendverband engagiert und eigenständig einzubringen

Die freiwerdende (halbe) Stelle ist eine auf 2 Jahre befristete Elternzeitvertretung (ggf. mit der Möglichkeit einer anschließenden Entfristung). Von Oktober bis Dezember 2017 kann die Stelle in Vollzeit besetzt werden.

Bewerbungen bitte digital bis zum 01.08.2017 an: ed.gr1498645259ubmah1498645259-nekl1498645259af@tk1498645259atnok1498645259

Ausführliche Stellenausschreibung zum Download:
SJD-DieFalken_BiRefAusschreibung_lang_2017_klein

STILL NOT <3 - ING HERRSCHAFT

Komm mit ins Sommerzeltlager und meld dich jetzt an!

Das Motto unseres diesjährigen Zeltlagers lautet Still not loving Herrschaft! Unsere Gesellschaften sind durchzogen von verschiedenen Herrschaftsverhältnissen, auf verschiedenen Ebenen, die doch irgendwie miteinander zusammenhängen und unterschiedliche Menschen unterschiedlich stark betreffen…

Einige haben viel Geld, andere nicht. Einige werden gehört, andere nicht. Einige bekommen für die gleiche Arbeit mehr Geld als andere. Einigen bekommen gar keine Arbeit. Einige dürfen lieben wen sie wollen, anderen wird dies schwer gemacht. Einige dürfen ihren Wohnort selbst bestimmen, andere nicht. Und so weiter… Warum ist das so? Wie entscheidet sich, wer wie gehört wird und mitbestimmen darf oder was „normal“ ist? Und was können wir tun, um diese Herrschaftsstrukturen zu durchbrechen und etwas anderes zu leben?!

Deshalb wollen wir uns konkret mit Feminismus, Rassimus und Kapitalismuskritik auseinandersetzen und uns fragen, wie diese Themen miteinander in Verbindung stehen. Gerade in Zeiten, in denen ein sexistischer, reicher Rassist wie Donald Trump an der Spitze einer der einflussreichsten Nationen steht, in Deutschland wieder Tausende marschieren, um sich gegen vermeintliche „Überfremdung“ zu beklagen, während Millionen von Menschen aus ihrem Zuhause fliehen müssen ist es uns wichtig, diese Entwicklungen wahrzunehmen und sich mit dem zunehmenden Rechtsruck der Gesellschaft kritisch auseinanderzusetzen. Wir wollen diese aktuellen (und uralten!) Entwicklungen nicht einfach hinnehmen, wir wollen daran etwas ändern können.

Mit diesen Themen kannst auch du dich bei uns im Zeltlagers in spannenden Workshops, Planspielen und mit deiner Gruppe beschäftigen. Außerdem wollen wir auf Zeltlager ein anderes, ein solidarisches Miteinander leben, in dem wir respektvoll miteinander umgehen und alle die mitkommen auch mitentscheiden dürfen! Wir gestalten unsern Alltag selber, wir kochen in unseren Gruppen für alle und entscheiden zusammen und demokratisch über unser Programm für die kommenden Tage.

Zeltlager ist das, was wir daraus machen!
Zeltlager heißt aber nicht nur zusammen nachdenken und entscheiden, sondern auch Spaß haben! Baden (bei hoffentlich viel Sonnenschein!), sich kennenlernen, gemeinsam kochen, feiern, flirten, Ausflüge machen, (Fußball oder Werwolf) spielen, singen, Freund*innen finden, unterm Sternenhimmel schlafen oder einfach nur unterm Sonnensegel chillen und Musik hören…
…und vieles mehr und vorallem das, worauf du Lust hast und was wir gemeinsam organisieren!
Du hast Lust auf zwei spannende Wochen…

Sommer, Sonne, Sozialismus?!
Dann melde dich schnell an zum Sommercamp der Sozialistischen Jugend (SJ) der Falken Hamburg! Anmeldeschluss: 25.06.2017 Hier gehts zur Anmeldung als PDF

Erster Mai ist rot! Erster Mai bleibt rot!

Unter dem Motto: Erster Mai ist rot! Erster Mai bleibt rot! beteiligen wir uns als Sozialistische Jugend dieses Jahr erneut an dem Hamburger Jugendbündnis und laufen mit diesem gemeinsam auf der Ersten Mai Demo des DGBs mit.
Die von der AFD angemeldete Erster Mai Demo unter dem provokanten Motto: „Das neue Rot der Arbeitnehmer ist Blau“ am Gänsemarkt wurde zum Glück wieder abgesagt. Die angekündigten Proteste gegen die Kundgebung der AFD waren also erfolgreich. Wir dürfen dieser Partei nicht unsere Forderung nach einer solidarischen und gerechten Welt überlassen. Der Erste Mai ist der Tag der Arbeiterbewegung! – in dieser hat die rassistische und neoliberale AFD ganz sicher keinen Platz.
Lasst uns gegen die von der Bundesregierung kleingeredete Kinderarmut protestieren und unsere Ablehnung des G20-Gipfels in Hamburg kundtun. Der Gipfel ist für uns Symbol einer internationalen Wirtschaft die den Profit über alles stellt. Wir lassen unseren legitimen Protest dagegen nicht kriminalisieren und aus der Stadt verdrängen. Lasst uns gemeinsam für eine offene und gerechte Gesellschaft hier in Deutschland und über all auf der Welt auf die Straße gehen.

Die Demo beginnt um 11 Uhr am U-Bahnhof Rödingsmarkt und endet mit einer Abschlusskundgebung am Fischmarkt. Wir treffen uns an der Falkenfahne.

Auch dieses Jahr übernehmen wir das Spielfest während der Abschlusskundgebung. Wir freuen uns neue und alte Gesichter beim Spielfest, unter dem Pavillon oder beim Infostand zu sehen.

Freundschaft!
Euer Landesvorstand

Jugendbündnisaufruf

Falken gegen G20

Der Gipfel kommt in unsere Stadt, was kann ich tun?

Alle reden von G20 und überall hängen Poster zu Gegenveranstaltungen. Am 7.+ 8. Juli kommen die Staatschef*innen der größten Wirtschaftsmächte nach Hamburg.
Darunter werden auch Trump und Erdogan sein, dass keine Begeisterung aufkommt, wenn rechtspopulistische Politker*innen nach Hamburg kommen versteht sich. Doch worin besteht die Kritik an diesem Gipfel? Sind es seine Teilnehmer*innen oder steckt mehr dahinter? Für den Gipfel wird eine riesige Sperrzone rund um das Rathaus und die Messehallen eingerichtet. Neben der Einschränkung der Bewegungsfreiheit sind Pesonenkontrollen zu erwarten.
Was entscheiden und bestimmen diese zwanzig Länder beim Gipfel eigentlich und warum dürfen sie sich das Recht nehmen, über unsere Köpfe hinweg zu entscheiden?
 
Das werden Themen sein mit denen wir uns an diesem Wochenende auseinandersetzen wollen. Zusätzlich wollen wir uns auch mit den Protesten der vergangenen Jahre und mit möglichen Protestformen im Juli beschäftigen. Es soll ein Demotraining geben und die Möglichkeit kreativ zu werden z.B. beim Transpi malen. Darüber hinaus gibt es Zeit fürs nette Beisammen sein und zum Kennenlernen neuer Leute.
Anmelden kannst du dich hier!
Das Seminar kostet für alles also Anreise, Programm und Verpflegung für:
Mitglieder 14€ (17€*)
Noch nicht Mitglieder 20€ (25€*)
*für Menschen, die etwas mehr Geld ausgeben können

Landesverandcamp?Thema, Ort und Altersgruppe steht fest!

Waaaaas geht ab? Du hast Ferien und hast Langeweile? – Kein Bock mehr zu Hause zu bleiben und jeden Tag das gleiche machen? Du bist zwischen 7 und 15 Jahre alt? Dann komm doch mit uns mit! Vom 25.-28.05.2017 werden wir zelten, Spaß haben, neue Leute kennen lernen, am Strand chillen, aber natürlich auch was neues lernen und du kannst zu allem deine Meinung ausdrücken.
Wir  Falken Hamburg fahren dieses Jahr zusammen auf die Nordseeinsel Föhr. Thematisch werden wir uns mit Geschlechterrollen beschäftigen. Was heißt es eigentlich ein Mädchen oder Junge zu sein? Was muss man tun um ein Mädchen oder Junge zu sein? Und wer entscheidet das eigentlich? Gibt es auch noch was anders? Und warum soll das eigentlich so wichtig sein? Was untescheidet uns Kinder wirklich voneinader?
Wir freuen uns auf euch und werden bestimmt glücklich, wenn ihr mit kommt.
Rj.Amin (Falken-Hamburg)

Großer Andrang beim Auftakttreffen Jugend gegen G20


Foto: Taro Tatura / www.taro-tatura.com

Rund 250 Menschen kamen am Samstag den 18.02. zum Gründungstreffen des Jugendrats Hamburg im KNUST zusammen. Nach einer kurzen Einleitung diskutierten die TeilnehmerInnen darüber, was sie am G20 Gipfel stört, wie eine gemeinsame Kritik an diesem aussehen könnte, was ihnen wichtig für eine solidarische Zusammenarbeit im Jugendrat ist und wie der Widerstand gegen den G20 Gipfel aussehen soll.
Der Jugendrat Hamburg bietet ab sofort eine offene Plattform, in der sich junge Menschen aus Hamburg und Umgebung gegen den G20 Gipfel organisieren können.

Daran anknüpfend gründete sich bereits am Vormittag eine bundesweite Plattform Jugend gegen G20, als ein Zusammenschluss aus sozialen, internationalistischen, gewerkschaftlichen und antifaschistischen Jugendgruppen, Organisationen und Verbänden, um eine gemeinsame bundesweite Mobilisierung gegen den Gipfel zu organisieren.

Dank gilt allen Beteiligten, die ein solch erfolgreichen Auftakt ermöglicht haben.

Das nächste Treffen des Jugendrat Hamburg findet am Samstag, den 4. März um 13 Uhr in der Fabrique im Gängeviertel statt. Kommt vorbei und organisiert euch!

 

Schnell anmelden zur JuLeiCa 2017

Du hast Lust, in Zukunft Gruppen anzuleiten, als Helfer*in auf Zeltlager mitzufahren oder Workshops und Seminare zu planen?
Du willst wissen, was ein Jugendverband ist, wie Selbstorganisation funktioniert und was „Sozialistische Jugend“ bedeutet?
Dann komm mit zum Juleica-Seminar der Hamburger Falken!

5.3.–11.3.2017 in Hägen (Schleswig-Holstein) & 22.+23.4.2017 in Hamburg

Hier kannst du die Anmeldung herunterladen!

Engagiert und voller Aktivitäten ins neue Jahr gestartet

Die Hamburger Falken haben die Jahreswechselzeit mit Workshops, (Sub-)Kultur, Aktionen und vielen gemeinsamen Erfahren gestartet!

Die Winterschule im Salvador-Allende-Haus war für viele eine neue Erfahrung – nicht nur für die vielen Jugendlichen, die zum ersten mal dabei waren! Mit Workshops und Parties wurden 5 intensive Tage und Nächte verlebt.

Beim Rosa+Karl-Wochenende im Kurt-Löwenstein-Haus war dann nicht nur die Möglichkeit, alte und neue Freund_innen und Genoss_innen wieder zu treffen, sondern mit ‚Gedenkspaziergängen‘ auch neue Formen des Erinnerns und Gedenkens auszuprobieren.

Beide Veranstaltungen machten deutlich: Wir setzen dem rauhen rechten Wind Mütze, Köpfen und politische Aktion entgegen – für eine solidarische Gesellschaft!